Es gibt wohl nur wenige Sportarten, deren Bild in der Öffentlichkeit so sehr von falschen Vorstellungen geprägt ist wie das der japanischen Kampfkunst Karate. Für die einen scheint es ein brutaler Schlägersport zu sein, für die anderen eine Wunderwaffe, die unbesiegbar macht. Beide Eindrücke sind falsch, werden aber leider von vielen unrealistischen Action-Filmen bedient. Diejenigen Mädchen und Jungen, Frauen und Männer, die Karate betreiben, sind aber weder brutale Monster noch Phantasiegestalten mit Zauberkräften. Es sind einfach nur Leute, die Spaß daran haben, etwas für Fitness und Konzentration zu tun und dabei Dinge zu lernen, die in einer Notwehrsituation vielleicht einmal hilfreich sein könnten.

Beim Karate wird zunächst einmal die genaue Ausführung einer Technik geübt. Wie muss ich mich bewegen, welche Muskeln muss ich wann anspannen und entspan-nen? Wie und wohin muss ich schlagen oder treten, um mich wehren zu können?

Was muss ich beachten, wenn ich beim Training mich selbst oder die Trainingspartnerin nicht verletzen will? Deshalb übt man zuerst ohne Partner(in) und danach mit einer anderen Person. Es gibt aber auch Übungen, bei denen die Trainierenden mal ordentlich hinlangen und die eigene Schlag- oder Trittkraft testen können. Dafür hat der Trainer dann ein Schlagpolster oder entsprechende Schutzkleidung dabei, die er für diese Übungsteile anzieht – manchmal auch Holzbretter, die von denen zerschlagen werden können, die sich das trauen.

Beim Karate kommt es nicht auf reine Körperkraft an, sondern vielmehr auf Konzentration, Geschicklichkeit und Trainingsfleiß. Die verschiedenen Kampfkünste, sei es Karate, Judo oder etwas anderes, wurden gerade eben dafür entwickelt, körper-lich schwächeren Menschen zu helfen, sich gegen Stärkere zu wehren (zum Beispiel Frauen gegen Männer oder Mädchen gegen Jungen). Das heißt aber auch, dass sie eben NICHT dazu da sind, auf der Straße oder auf dem Schulhof andere anzugreifen und zu verprügeln.

Für die Karate-AG kann sich grundsätzlich jede Schülerin anmelden – egal, ob sie mit Karate oder einer anderen Kampfkunst schon Erfahrungen hat oder nicht. Wir fangen zum Beginn des Schuljahres erst einmal bei Null an, so dass Kampfkunst-Neulinge sich problemlos zurecht finden. Ein Karateanzug muss nicht angeschafft werden, es reicht eine lange Sporthose (Jogging- oder Gymnastikhose) und ein T-Shirt. Es wird barfuß trainiert, zum einen, um das Verletzungsrisiko bei Partnerübungen zu senken, zum anderen, weil dies in den meisten Kampfkünsten traditionell so üblich ist.

Es wird aber nicht nur körperlich trainiert, auch über Vermeidung von Gefahrensituationen und über selbstsbewusstes Auftreten und die richtige Körperhaltung wird gesprochen.

Ach ja, und natürlich soll das Training auch ganz doll Spaß machen!!!

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