Karate – ein Sport für Mädchen!

 

Es gab Zeiten, da herrschte das Vorurteil, Karate und andere Kampfsportarten seien nur etwas für Jungen und Männer. Dieses Vorurteil wird heute durch den Umstand widerlegt, dass mittlerweile in allen Karate-Vereinen Mädchen und Jungen sowie Frauen und Männer gemeinsam und miteinander trainieren. Und das ist auch gut so!

Auf diese Weise lernen Mädchen und Frauen, sich auch gegen kräftigere Jungen und Männer zu behaupten – diese wiederum lernen, die Leistungen und Fähigkeiten ihrer Trainingskameradinnen zu respektieren.

Beim Karate kommt es nämlich nicht auf die reine Körperkraft an, sondern auf Konzentration, Geschicklichkeit und Trainingsfleiß. Die verschiedenen Kampfkünste, sei es Karate, Judo oder etwas anderes, wurden gerade eben dafür entwickelt, körperlich schwächeren Menschen zu helfen, sich gegen Sträkere zu wehren (so zum Beispiel auch Frauen gegen Männer oder Mädchen gegen Jungen). Das heißt aber auch, dass sie eben NICHT dazu da sind, auf der Straße oder auf dem Schulhof andere anzugreifen und zu verprügeln. Menschen, die Karate betreiben, tun dies, um etwas für ihre Fitness und ihre Konzentrationsfähigkeit zu tun und dabei Dinge zu lernen, die in einer Notwehrsituatioun vielleicht einmal hilfreich sein könnten.

 

Beim Karate wird zunächst einmal die genaue Ausführung einer Technik geübt. Wie muss ich mich bewegen? Welche Muskeln muss ich anspannen und entspannen? Wie und wohin muss ich schlagen oder treten, um mich wehren zu können? Was muss ich beachten, wenn ich beim Training mich selbst oder die Trainingspartnerin nicht verletzen will? Deshalb übt man zuerst ohne Partner(in) und danach mit einer anderen Person. Es gibt aber auch Übungen, bei denen die Trainierenden einmal ordentlich hinlangen und die eigene Schlag- oder Trittkraft testen können. Dafür hat der Trainer dann ein Schlagpolster oder entsprechende Schutzkleidung dabei, die er für diese Übungsteile anzieht – manchmal auch Holzbretter, die von denen zerschla-gen werden können, die sich das trauen.

 

Für die Karate-AG kann sich grundsätzlich jede Schülerin anmelden – egal, ob sie mit Karate oder einer anderen Kampfkunst schon Erfahrungen hat oder nicht. Wir fangen zum Beginn des Schuljahres erst einmal mit Grundlagentraining an, sodass Kampfkunst-Neulinge sich leicht zurecht finden. Ein Karateanzug muss nicht ange-schafft werden, es reicht eine lange Sporthose (Jogging- oder Gymnastikhose) und ein T-Shirt. Es wird barfuß trainiert, zum einen, um das Verletzungsrisiko bei Partnerübungen zu senken, zum anderen, weil dies in den meisten Kampfünsten traditionell so üblich ist.

Seit dem letzten Schuljahr besteht für die Schülerinnen, die das möchten, auch die Möglichkeit, Gürtelprüfungen abzulegen. Einige Mädchen, die schon im letzten Schuljahr bei der Karate-AG dabei waren, haben diese Chance genutzt und dürfen deshalt jetzt weiß-gelbe und gelbe Gürtel tragen. Auch diese Schülerinnen sollen die Möglichkeit erhalten, am Ende des Schuljahres einen höheren Gurt (gelb oder orange) zu erwerben.

Es wird aber nicht nur körperlich trainiert, auch über die Vermeidung von Gefahren-situationen und über selbstbewusstes Auftreten und Körperhaltung wir gesprochen.

 

Ach ja, und natürlich soll das Training auch ganz doll Spaß machen!!!

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